Und der Terror bleibt…

Ja Hallo erstmal,
ich finde es gut das es solch eine Seite gibt. Ich hatte mich nie getraut etwas zu sagen oder so. Mittlerweile ist es schon ca. 3 Jahre bei mir her das ich gemobbt werde aber manchmal denke ich mir die Folgen sind schlimmer als das eigentliche gemobbt werden. Ich leide leider immer noch an Depression, Verfolgungsängsten, Bindungsängsten und was weiß ich nicht. Ich dachte nie das so etwas noch so lange hinterher schleicht. Ich habe mich nie als Mobbingopfer eingeschätzt, dachte immer das es nur Bagatellen bei mir sind und das ich mir irgendwas einbilden würde. Leider war es nicht so. Ich hoffe mal ich bekomm das alles möglichst schnell verarbeitet mit meiner therapeutin, ich habe das thema nämlich satt, ich möchte doch damit abschließen,.. aber das geht noch nicht…
Gibt es welche denen es auch später so ergangen ist? wie sind eure erfahrungen?
ich bin dankbar für jeden kommentar!

2 Gedanken zu „Und der Terror bleibt…

  1. Hallo erstmal,
    um direkt zu deiner^Frage zu kommen ja mir geht es genauso,ich wurde von der 3 bis zur 9.Klaase gemobbt und die Spuren sind imernoch erkennbar.-Ich habe kein Selbsbewusstsein, Bindungsängste und vertraue kaum noch einem Menschen.-Es ist ein teil von dir geworden weil es in einer zeit geschehen ist die zur Entwicklung und formung deines Charackters stark beteiligt is.Ich bin mitlerweile 18 und ich komme auch drüber hinweg.Aber es hat auch viele positive Aspekte ich wäge besser ab wem ich vertraue und meine Freunde sind damit ganz aufrichtige ehrlich echte Freunde, auch wenn es nur ne Hand voll sind.Aber deswegen hat es sich schon fast gelohnt und es wird mal jemand kommen der dir das zu bewältigen helfen kann, ganz bestimmt.
    Ich hoffe ich konnte dir zeigen dass du nicht alleine bist.
    Liebe Grüße J.

  2. Auch hallo,
    ich werde ebenfalls gleich zum Punkt kommen: Ja, es ist so. Man kann keinem Menschen mehr vertrauen, wägt immer ab, was man sagen kann, damit es nicht gegen einen verwendet werden kann, das ich einfach ein Reflex. Ich selbst kann mich nicht mehr sorgenlos an jemanden binden. Ich habe Angst, zuviel von mir preiszugeben. Meine jetzigen Freunde sagen, dass ich immer wieder solche Phasen habe, in denen ich mich abkapsele, nur schnippisch reagiere und andere verletze. Ich würde hochmütig reagieren, und dann sage ich: „Das ist das einzige, was mir damals geblieben ist, mein Stolz.“ Und wenn sie fragen, was denn damals war, locke ich ab. Ich willn nicht, dass mich jemand mit dieser Information wieder runtermachen kann, denn genügend Arschlöcher gibt es in meiner Klasse. Ich gehe jetzt in die neunte, im Gymnasium, und in der ersten Klasse hat das Mobbing angefangen. Ich denke, das Schlimmste war dabei noch die Reaktion meines Vaters, nachdem ich ihm vor ein paar Tagen eine Passage aus meinem Lieblingsbuch vorgelesen habe: Dort (Bis(s) zur Mittagsstunde) steht, dass die Hauptperson monatelang nur wie ein Zombie war: Reagiert, aber nicht agiert. Und dass ich jahrelang genauso war.
    Ich hoffe ebenfalls, dir die Einsamkeit genommen zu haben.
    LG, A.

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