Schlimme Realschulzeit

Auch ich wurde Opfer von Mobbing. Das war damals in der Realschule. In der 6 oder 7 Klasse fing es an und zog sich auch durch bis zur 10. Es gab sehr viele Gerüchte über mich, ich wurde mit versch. Gegenständen beworfen und täglich beschimpft. Oft traute mich gar nicht in die Schule. Es begann meist schon frühs auf dem Schulhof. Ich zog mich immer mehr zurück und zeigte mich nur wenn es wirklich nötig war. Meiner Mutter erzählte ich immer öfter das ich krank wär um nicht in die Schule zu müsssen. Aber meine Eltern sind Pädagogen somit merkten sie sofort was los ist und damit ich wieder glücklich werde meldeten sie mich in einem Jugendverein in einer anderen Stadt an (In diesem Verein bin ich heute noch als Vorstand und Gruppenleiter)
In meinem Dorf hatte ich nur noch meine Nachbarinnen. Ich glaub einer meiner schönsten Tage war mein letzter Schultag. Kurz darauf habe ich mein Dorf verlassen, habe mein Abitur gemacht und studiere heute Soziale Arbeit.
Nach Hause fahr ich nur noch selten – um meine Eltern zu besuchen – und vermeide es durch das Dorf zu laufen um meinen Mitschülern nicht zu begegnen.
Es hat lange gedauert bis ich alles verarbeitet habe. Auch heute noch muss ich daran denken. Wobei ich mittlerweile der Meinung bin das diese Erfahrung für meinen berufliche Weg wichtig ist und ich ohnen auch nie meine zweite Familie (der Verein) kennengelertn hätte.