Archiv der Kategorie: Eltern

Hier schreiben die Eltern

Mein Sohn Manfred (9 Jahre) geht in die 4.Klasse der Grundschule *********** . Er hat einen Freund, der im 3.Schuljahr anfing, meinen Sohn zu schikanieren. Er schlug sich auf die Seite eines neuen Mitschülers, der Manfred Anfang der 3.Klasse schikanierte. Mit Hilfe der Schulsozialarbeiterin konnte dieser Konflikt jedoch eingegrenzt werden.

Mein Sohn zog sich darauf von seinem ehemaligen Freund zurück, was dieser mit Schlagen, Beschimpfen etc. beantwortete. Da dieser Junge in seiner alten Klasse aufgrund seines aggressiven und störenden Verhaltens weder von der Lehrerein noch von seinen Mitschülern akzeptiert wurde, wurde er Anfang dieses Schuljahres auf Betreiben seiner Mutter von der Rektorin in die Klasse meines Sohnes versetzt.

Die Rektorin wusste von den Vorkommnissen im letzten Schuljahr. Da mein Sohn dem Jungen und ich auch dessen Mutter unmißverständlich klarmachten, dass eine Freundschaft von Seiten meines Sohnes nicht mehr erwünscht wird, schikaniert dieser Junge mit Schlägen, verbalen Attacken etc. meinen Sohn. Er versucht auch, Klassenkameraden gegen Manfred aufzuhetzen. Manfred wird immer stiller, schläft schlecht, kaut sich die Fingernägel blutig und wird schlechter in der Schule. Die Rektorin weiss angeblich von keinerlei Vorkommnissen und hat in einem persönlichen Gespräch erklärt, dass der Junge in der Klasse meines Sohnes bleiben wird. Was kann ich tun?

Sie hat in dem letzten persönlichen Gespräch sehr aggressiv reagiert.

Kommentar

Was soll man von einer Schulleitung halten, die glaubt durch Versetzen in eine andere Klasse das aggressive Verhaltens eines Schülers ändern zu können. Hier greifen die üblichen fantasielosen Pseudo- Erziehungsmuster der Schulleitung. So wird das nichts und um Ruhe zu bekommen müsste intensiv therapeutisch und pädagogisch mit dem Täter und seinen Eltern gearbeitet werden. Und dann bleibt die Frage, wer finanziert das ?

Provozierendes Opfer

Provozierendes Opfer | Schueler Mobbing Blog

Da wir selbst aktuell einen Mobbingfall ( provozierendes Opfer) haben. Bin ich im Internet auf Ihrer Seite und Ihre Puplikationen aufmerksam geworden. Vom Grundsatz gehen wir von Neid aus, weil unsere Tochter schon Immer in der Schule sehr gut war ( wurde mit 5 eingeschult).
Mit viel interesse habe ich Ihr Buch Mobbingirrtümer gelesen und bin erschrocken, in wievielen Punkten ich uns, aber auch die Täter und Lehrer in dem Buch wieder finde.

Aktuell ist unser Schulsozialarbeiter und der Klassenlehrer im Gespräch mit den Schülern, Einzel und Gruppengesproche wurden abgehalten ( wenn ich Ihr Buch verstanden haben, ist das nicht immer ein optimaler Ansatz). vereinzelt suchen Mitschülerinnen wieder den Kontakt auch die vermeindliche Täterin, mein Gefühl sagt mir aber, dass dies nur die Ruhe vor den nächsten Angriffen ist.
Auch haben wir fest gestellt, dass die Lehrer immer noch der Meinung sind, dass R***** zur Situation beiträgt, dies wurndert mich nicht, wenn man liest, dass es provozierende Opfer gibt.
Auch werden uns Informationen zu getragen von Bekannten, dass die Täter Mutter front macht gegen uns, im Umfeld und bei den Lehren, in dem sie gezielt Tatsachen verdreht und zu unserem Nachteil darstellt, ja sogar das bestreben unterstützt, private Freundinen auf die Seite Ihrer Tochter zu ziehen. Bei ein paar haben sie das schon geschafft. Gott sei Dank gibt, es auch noch ein paar sozial starke Kinder die sich dem wieder setzten.
Wir fühlen uns nicht verstanden und ernstgenommen, deshalb haben wir auch schon mit dem Weissen Ring Kontakt aufgenommen. Hier sind wir so verblieben, dass erst etwas unternommen wird wenn wir das für notwendig erachten, bzw. das Gerfühl haben, dass weiter ein gewisses Unverständnis für die Situation herscht.
Alles in allem ist es im Moment eine sehr hilflose Situation für uns, da man nicht weiß was richtig und falsch ist. Man fühlt sich nicht ernstgenommen und verstanden und hat gelichzeitig Angst sein Kind noch weiter in Missgunst zu bringen, wenn man die Leher darauf anspricht. Man möchte auch niemend an den Pranger stellen oder beschuldigen, da man das Gefühl hat, es könnte ja auf einen zurück fallen, und die anderen hatten doch recht.
Gleichzeitig sieht man, dass das Ganze sich schon über einen längeren Zeitraum aufbaut und bei genauer Betrachtung auch schon andere betroffen waren, sich aber nicht aktiv gewehrt haben.

Niederbayern

Tatort:

Eine kleine streng katholische Gemeinde irgendwo in Niederbayern, dort wo die alten katholischen Tradition noch gelebt werden. Es gibt feste, unveränderbare Regeln und Rituale.
Sonntags geht man in die Kirche, die Männer danach zur Weißwurst und Hefeweizen. Ordnung und Sauberkeit werden groß geschrieben, was an der Schnitthöhe des Rasens gemessen werden kann. Die Frauen sind im Bienenzüchter- und Trachtenverein engagiert, Männer üben im Schützenverein oder im Lokalfußball. So läuft das schon seit “Jahrhunderten” und wehe es kommt ein Neuer.

Störenfried:

Da zieht jetzt plötzlich eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern und 4 Hunden ins Dorf. Argwöhnisch wird beobachtet, was die so treibt. Ihr einziges Plus – derselbe Dialekt – ist schnell verspielt. Da gibt es keinen Mann, der für Zucht und Ordnung sorgt. Der Garten wird nicht gepflegt – es ist ein Biogarten – und der Rasen wird von einer Ziege “gemäht”. Da die Frau selbstständig ist, kümmert sie sich um ihr Geschäft und nimmt an den Dorfaktivitäten nicht teil, schließlich müssen 3 Kinder und die Tiere ernährt werden.

Der Vorwurf:

Schnell ist sie den Einheimischen ein Dorn im Auge. Es wird spekuliert, verleumdet, schlecht geredet, sie wird gemobbt. Die Hunde haben die Frechheit, Frauchen durch Bellen zu begrüßen. Das stört die friedliche Ruhe und es wird ein Bellverbot angestrebt. Eigens dazu gibt es eine Bürgerversammlung auf dem Rathaus und auch der Ortsvorsteher vertritt die Ansicht, dass die Hunde nicht mehr bellen dürfen. [ Trotz mehrfachen Anschreibens, bellen die Hunde immer noch. Vielleicht konnten Sie das Amtsdeutsch nicht lesen ? ] Bei der Versammlung kommt eine weitere Ungeheuerlichkeit zu Tage. Die Ziege war über den Zaun geklettert und hielt sich 5 Minuten auf dem Schnittrasen des Nachbars auf. Als Beweis wurde ein Foto vorgelegt.
Der arme Nachbar kann nun seine Kinder nicht mehr auf der 8000 Quadratmeter großen Fläche spielen lassen, weil sie durch die Ziege “kontaminiert” ist. Es wird über eine amtlich verordnete Schlachtung nachgedacht!

Lösung:

Ein eingeschalteter Anwalt macht keine Hoffnung. Er war selbst Bewohner dieser Idylle und erklärte seiner Mandantin: “Was glauben Sie, warum ich hier weggezogen bin”? Wegziehen ist keine Alternative für die Frau. Eine aussichtslose Situation?
Nicht ganz: Es bleibt der Weg zur Kirche. Eventuell kann Hochwürden in seiner sonntäglichen Predigt ein wenig auf seine Ziegen, pardon Schäfchen einwirken. In wieweit der “HERR” durch die Fürbitte seines Dieners Wirkung als Hundeflüsterer erzielt, muss ausprobiert werden.  Vielleicht ließe sich RTL auch zu einer neuen Realityserie überreden: “Leben in Niederbayern, von Wundern und sich wundern”.

 

Ozapft is!

Schulignoranz

Ich bin 36 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von 9-jährigen Zwillingen.

Seit fast zwei Jahren bin ich der Meinung, dass meine Kinder in der Schule gemobbt werden. Es gibt in unserem Ort eine andere Familie, auch mit Zwillingen, von denen ich Abstand nehme, weil ich in ihr Niveau nicht mit hineingezogen werden möchte. Mehr möchte ich hierzu nicht anführen. Jedenfalls gehen dessen Kinder in die gleiche Schulklasse, wie meine und beschimpfen meine Kinder ständig, sie wären eine Seuche, würden stinken, egal was sie auch anhaben, an allem wird gemeckert, sie wären eklig, es fällt den Beiden täglich etwas Neues ein. Bisher allerdings immer nur verbal. Mehrere Gespräche mit der Klassenleiterin und der Schulleitung haben nichts gebracht. Mir wurde nur gesagt, dass ich mich nicht ständig einmischen sollte, das wären alltägliche Kinderstreitigkeiten. Meine Tochter ist soweit, dass sie tagsüber manchmal in die Hose macht, mein Sohn ist zwar weniger betroffen, nässt nachts ständig ein.

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Weggemobbt in die Förderschule

 

Mein Sohn Peter (Name geändert ) kam im Jahr 2005 als neuer und fremder Schüler zur Grundschule nach Wxxxxxx .Seine damalige Klassenlehrerin Frau Schmitt (Name geändert ) informierte mich nach einiger Zeit , dass mein Sohn Peter von der Klasse gut aufgenommen wurde und es auch von Peters Seite keine Probleme gab .

Nach ca. sechs Monaten fingen die Probleme an:

V. eine Mitschülerin meines Sohnes Peter , hetzte Klassenkameraden und Mitschüler gegen meinen Sohn auf . Grund :

Als Peter neu in die Klasse kam spielte sie mit ihren Freundinnen mit ihm ,nach einiger Zeit wurde Peter von den Jungs seiner Klasse aufgenommen und Peter wandte sich ihnen zu .

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in der schule gemobbt

Unsere Tochter ist 15 Jahre und wird seit mehreren Wochen, von ihren Mitschülerinnen, grundlos, gemobbt.

Sie ist vom Wesen ein ruhiges, ehrliches, freundliches und auch hilfsbereites Mädchen. Da unsere Tochter ein sehr hübsches Mädchen ist, hat sie leider auch sehr viele Neider unter ihren Mitschülerinnen. Dies äußert sich immer mehr und deutlicher unter agressiven Verhalten ihr gegenüber. Sie wird auf das schlimmste beschimpft, als Chucky die Mörderpuppe, sowie als Streber bezeichnet und ihr alles mögliche an übler Nachrede unterstellt. Das schlimme dabei ist das nun immer mehr Schülerinen hier mitmachen und unsere Tochter mobben.

Nun ist es soweit das unsere Tochter nicht mehr in die Schule will, obwohl sie eine gute Schülerin ist, unter ständigen Kopfschmerzen leidet und sich nur noch hängen lässt. Eine Aussprache zwischen dem Direktor, unserer Tochter und uns hat bisher nichts gebracht. Wir möchten unsere Tochter von der Schule nehmen, damit sie nicht noch seelischen Schaden davon trägt und ihre schulischen Leistungen wieder verbessern kann. Angeblich ist das nicht möglich. Doch wir werden mit allen Mitteln und Möglichkeiten dafür kämpfen.

Wer hat hier ähnliche Erfahrungen ?