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  • 1. Jun. 2008

    Unser Sohn geht seit 4 Jahren in die hiesige Grundschule in Norddeutschland . Er ist ein freundlicher nicht auffälliger Schüler, welches uns von Lehrern wie Schülern und Eltern bestätigt wurde. Wir erhielten auch nie Anrufe von Eltern oder Lehrer wegen irgend eines Fehlverhaltens.

    Seine Klassenlehrerin schrieb ihm einen Brief, wo sie ihn übermäßig lobte wegen seines sehr guten Verhaltens. Um so weniger konnten wir es verstehen, dass sie ihn nie korrigierte, wenn er Texte schrieb. Seine Rechtschreibung, die Anfangs noch gut war, wurde immer schlechter. Ende der dritten Klasse schrieb er fast jedes Wort verkehrt. Da alle Kinder ihre Schulunterlagen nicht mit nach Hause nehmen durften, forderten wir unseren Sohn mehrfach auf die Schulunterlagen einmal mit nach Hause zubringen, denn nur so ist es für uns möglich zusehen, woran es liegt. Unser Sohn sträubte sich sehr und meinte, dass seine Lehrerin ihn massiv anschimpfen würde, wenn sie dieses mitbekommt. Wir teilten ihm mit, dass wir das dann mit ihr klären würden. Nun brachte er zum Halbjahr der dritten Klasse seine Unterlagen mit. Da erklärte sich dann so einiges, warum er immer schlechter wurde. Rechtschreibfehler wurden so gut wie nie korrigiert. Teilweise waren Hefte voll mit immer den gleichen Rechtschreibfehlern. Zusätzlich durften seine Mitschüler ihn korrigieren, diese Mitschüler korrigierten richtig geschriebene Wort auch noch falsch. Die Korrekturen der Kinder wurden von ihr nicht kontrolliert. Nun erklärte sich für uns so einiges. Wir baten nun den Elternvertreter diese Situation weiter an die Lehrerin zu leiten. Er meinte nur, seine Tochter hätte solche Probleme nicht und wir sollten den Fall mit der Lehrerin selber klären. Da wir gerade umgezogen waren und noch keinen Telefonanschluß besaßen und wir von der Lehrerin früher schon einmal gebeten wurden nicht ohne Voranmeldung in der Schule auf zutauchen, da sie ihre Pausen dringend benötigt, folgten wir dieser Anweisung und schrieben ihr einen höflichen Brief ( Sie selber bestätigte bei einem Gespräch, dass der Brief höflich geschrieben wurde. In diesen Brief baten wir eine friedliche Lösung, ob es wohl möglich wäre eine Gegenkontrolle zu machen, wenn Kinder Kinder kontrollieren. Diesen Brief gab unser Sohn nun in der Schule bei ihr ab. Daraufhin ging sie mit unserem Sohn auf den Flur und schrie ihn an er solle seinen Eltern nie wieder etwas glauben. Wir wären nicht ganz dicht und was uns denn Einfallen würde. Unser Sohn heulte, daraufhin meinte sie nur zu ihm, er dürfe erst wieder am Unterricht teilnehmen, wenn er aufhören würde zu heulen. Sie ging in die Klasse und lies ihm im Flur alleine.

    Mittags unser Telefonanschluß war gerade 10 Minuten alt, klingelte das Telefon. Es war die Lehrerin meines Sohnes, völlig wütend brüllte sie ins Telefon, sie werde das Jugendamt einschalten. Ich fragte erst einmal wieso? Darauf antwortete sie, weil wir unseren Sohn vollkommen unter Druck setzen würden. Ich fand die Idee gut und sagte ihr, dass solle sie machen aber, sie muss damit rechnen, dass auch sie eine Kontrolle zu erwarten hätte. Ich selber habe ja nichts zu verbergen. Darauf meinte sie, sie würde jetzt nur noch den Schulleiter zum Gespräch holen. Diese Idee fand ich auch nicht schlecht, denn der Schulleiter selber hatte bei einem Vortrag in der Schule einmal geäußert, er würde es sehr schön finden, wenn Lehrer sich die Schüler noch einmal abends vor dem innerlichen Auge führen würden, um den Schüler bewusster wahr zunehmen. Daraufhin wollte sie gar keinen mehr zum Gespräch zitieren. Mein Sohn hatte leider erst nach dem Gespräch Schulschluss. Denn als er nach Hause kam, hatte er Augenränder, die bis zum Mund gingen. Er stand noch völlig unter Schock, obwohl die Situation schon Stunden her war. Ich hätte sie gerne einmal gefragt, was sie mit ihm gemacht oder gesagt hatte. Besser sah unser Sohn erst am nächsten morgen aus. Nach dieser Situation verschlimmerte sich die Situation zunehmend.

    Sie fing an ihn falsch zu korrigieren. Ein persönliches Gespräch mit der Lehrerin und dem Elternvertreter, bestand nur daraus uns vor zuwerfen, dass wir asoziale Leute sind. Eine Lösung gab es nicht. Der Elternvertreter fragte uns, was wir denn wünschen? Darauf antworteten wir:“ Wir wünschen, dass sie, wenn unser Sohn so langsam auf eine 4 oder 5 abrutschen würde, sie seine Unterlagen einmal angucken würde um nach vollziehen zu können, woran das liegen könne.“ Das lehnte sie ab, mit der Begründung, dieses wäre eine unverschämte Forderung.

    Nun rieten uns unsere Freunde, wir sollten lieber eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben. Dieses taten wir auch mit gleichzeitiger Bitte um Vertraulichkeit. Bei der Dienstaufsichtsbeschwerde ging es darum, dass Kinder Kinder unterrichten ohne jegliche Nachkontrolle und teilweise nicht erteilter Deutschunterricht. Unser Sohn wie auch seine Freunde teilten uns sehr häufig mit, dass kein Unterricht statt fand. (Teilweise wochenlang nicht.) Vertraulich, wegen dem Vorfall im Flur, wo unser Sohn zu hören bekam seine Eltern wären nicht ganz dicht. Den Tatbestand des Mobbens ging unsererseits nicht in die Dienstaufsichtsbeschwerde ein. Zusätzlich baten wir das Amt um Auskunft, da die Lehrerin selber immer behauptete, sie hätte Sozialpädagogik studiert und eine Freundin meinte, die dürfe gar keine Klasse führen, ob dieser Sachverhalt stimmen würde.

    Das Schulamt teilte uns mit, dass man der Dienstaufsichtsbeschwerde, wegen nicht erteilten Deutschunterrichtes und Kinder unterrichten Kinder nur namentlich nachgehen könnte. Eine Antwort auf die Frage ob Sozialpädagogen Klassen führen dürfen gab es keine Antwort. Nach öfteren Nachfragens, wegen der Frage ob sie die Klasse führen dürfte erhielten wir erst nach einem halben Jahr eine Antwort.
    Nun wurde unser Sohn für alles mögliche angemeckert. ( Er schreibt zu klein, sie könnte es nicht lesen usw. andere Lehren konnten diese Sachverhalte nicht bestätigen)

    Punkte in Arbeiten wurden unterschlagen. Andere Kinder, besonders die Tochter des Elternvertreters, bekamen für falsche Antworten volle Punktzahl. Sie wurde unserseits nun höflich ( schriftlich) aufgefordert, die Punkte nachzugeben. Dieses tat sie nicht, sondern schaltete ihrerseits die Schulrätin ein.
    Wir versuchten nun mit der Schulrätin schriftlich den Sachverhalt zu klären. Nachdem die Schulrätin meinte, die Lehrerin habe richtig korrigiert und Behörden selbst dem Schulamt mitteilten das dieses falsch sei. Schaltete das Schulamt das Kultusministerium ein.

    Da es noch viele andere Unregelmäßigkeiten in der Schule gab, wie ein plötzliches versetzen , innerhalb von 3 Tagen, des Rektors. Seit dem leitet die Konrektorin die Schule. Keine anonyme Ausfüllung des EVIT-Fragebogens. (Jeder durfte jedem anderen in den Fragebogen schauen). Schüler mussten merkwürdige Fragebögen mit namentlicher Nennung ausfüllen. (Trägst du Probleme, die deine Eltern haben, mit in die Schule?) Schrieben wir das Bundesinnenministerium an und fragten nach, ob das alles so korrekt sei oder die Schule von irgendeiner sektenähnlichen Gemeinschaft unterwandert sei. Schlossen selber aber auch nicht aus uns geirrt zu haben.

    Das Bundesinnenministerium schickte den Brief zuständigkeitshalber zum Landesinnenministerium, welches es ans Kultusministerium weiterleitete. Von dort bekamen wir Post, die sagte, dass man uns strafrechtlich belangen würde, wenn wir noch weiter dieses Äußern würden.

    Daraufhin riefen die Elternvertreter einen Stammtisch ein. Wir wollten erscheinen, aber da wir Drohbriefe erhielten, trauten wir uns nicht. Auf diesen Stammtisch, so wurde es von Vertraulicherseite mitgeteilt standen ca. 4 Eltern auf, die wüste Beschimpfungen gegen uns äußerten und wir müssten sofort der Klasse verwiesen werden. Die Schulrätin, die den Drohbrief und die Einladung zum Elternstammtisch von uns zugeschickt bekam, damit sie so eine Aktion unterbindet, ignorierte unsere Schreiben. Letztendlich forderte man die Eltern auf und zwar unter Druck (mitgeteilt von vertraulicher Quelle) eine Klassenauflösung zu fordern. Einige Eltern taten dieses.

    Die Klasse wurde von der Konrektorin aufgelöst und bekam einen neuen Buchstaben und nur ein Schüler war nicht mehr in dieser Klasse und zwar unser Sohn. Den Kinder erzählte die Lehrerin und die Konrektorin, dass wir, die Eltern unseres Sohnes ,daran schuld seien, dass sie einen anderen Buchstaben hinter der 4 haben.

    Seit 3 Monaten geht unser Sohn nun in die Paralell- Klasse und wird von seinen alten Freunden völlig geschnitten. Wir als Eltern sind auf der Straße bösen Blicken ausgesetzt. Gerüchte werden in unserem Ort( 16000 Einwohner) über uns verbreitet. Selbst Leute die wir nicht kennen, werden Gerüchte über uns erzählt. Es ist eine Hetzkampagne sondergleichen. Die Schulrätin gab der Schule ,Ihren Mitarbeitern und uns die Anweisung jegliche Art von Kommunikation zu unterlassen. Wir wurden von der Schulrätin als vogelfrei erklärt.

    Haben Lehrer, die falschen und keinen Unterricht erteilen, soviel Macht?
    Unser Sohn geht jetzt in eine andere Klasse .Dort erhält er nun für die letzten 4 Monate der 4 Klasse noch einmal wirklich super Unterricht. Aber das Defizit der letzten 3,5 Jahre ist damit nicht korrigiert. Die Hetzkampagne hat nicht aufgehört. Hinterrücks versucht die Lehrerin heraus zubekommen ,auf welche neue Schule wir ihn angemeldet haben. ( Haben wir aus vertraulicher Quelle). Wie kann das angehen, dass so etwas in Deutschland machbar ist.

    Wer weiß Rat oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

    ———————

    Beitrag im Original von von Mekkeronkel — Mai 31, 2008 @ 9:38 pm | An diese Stelle verschoben vom Webmaster.

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    7. Apr. 2008
    Wenn Opfer zum Täter werden

    Wieder haben wir –die EMGS- von der Mutter eines ADHS-Kindes, von einem Fall erfahren, der selbst uns wieder in Staunen versetzt, unter welchem
    Schutz Lehrer stehen, die Seele eines Kindes verletzt wird,
    Fürsorgepflichten einer Mutter behandelt werden und wie sehr Lehrer
    doch eine Veröffentlichung durch die EMGS befürchten. Im vorliegenden
    Fall, hat sich der Lehrer sogar durch einen Rechtsanwalt eine
    Veröffentlichung verbeten, obwohl diese, zum damaligen Zeitpunkt, noch
    gar nicht in Erwägung gezogen wurde.

    Die Mutter von Markus (Name wurde von uns geändert) schilderte uns folgendes:

    Markus
    besucht die 6. Klasse der Regionalen Schule in Wörth (Rheinlandpfalz).
    Markus ist seit ca. einem Jahr ADHS diagnostiziert und nahm anfangs
    Methyphenidat und seit Dezember, wegen der Schulproblematik, das 6-8
    Stunden-Medikament Medikinet retard. Bereits gegen Ende vergangenen
    Jahres, schilderte Markus, der Ethiklehrer -Herr Koch- hätte ihn und
    zwei weitere Mitschüler, während der Pause im Klassenzimmer
    eingeschlossen, weil Sie zu langsam gewesen seien, das Klassenzimmer zu
    verlassen. Die Mutter ließ sich das von einem der eingeschlossenen
    Mitschüler bestätigen. In einer geforderten schriftlichen Stellungnahme
    der Schule, teilte man ihr mit, dies sei nicht absichtlich passiert,
    sondern die Schüler hätten sich unter einer Bank versteckt. Wegen des
    gestörten Vertrauensverhältnisses solle sie für Ihr Kind eine neue
    Schule suchen.

    Auf
    dem Foto ist deutlich zu erkennen, dass die Schulbänke im Klassenzimmer
    der Regionale Schule Wörth nach unten hin offen sind. Wie sich dort
    Schüler unbemerkt verstecken können, ist unerklärlich.
    In
    der Folgezeit berichtete das Kind, bei dem gleichen Lehrer würde er
    immer wieder aus dem Unterricht geschickt, der Lehrer hätte ihn als
    Dreckschwein beschimpft und getreten. Die Mutter hielt sich erstmal
    zurück, da sie schon unzählige Gespräche mit Lehrern geführt hatte,
    jedoch sich immer wieder rauskristallisierte, dass man ADHS einfach
    nicht akzeptieren will und erst recht nicht an Lösungskonzepten
    Schüler-Schule-Eltern interessiert ist, da das wohl zusätzliche Arbeit
    bedeutet. Die Mutter befindet sich zur Zeit in einer zum
    Lebensunterhalt erforderlichen wichtigen Weiterbildung und hat noch ein
    jüngeres und älteres Geschwisterkind, bei denen sich die Schullaufbahn
    als unkompliziert bezeichnen lässt.

    Am 14.01.2008 ereignet sich folgender Vorfall:

    Die
    Kindesmutter befindet sich in der Weiterbildung, als der Lehrer von der
    Regionale Schule Wörth, Herr Koch, anruft um ihr mitzuteilen er habe
    mit Markus ein Problem, weil dieser sich nicht an Regeln hält. Kurze
    Zeit später ruft die Mutter ihren Sohn, in dessen Unterricht, auf dem
    Handy an um nachzuforschen. Sie hört einen riesigen Tumult in der
    Klasse und der Sohn schreit nur: Mama den Herrn Koch nimmt hier keiner
    ernst, der zeigt uns hier voll den Porno. Nach genaueren Nachfragen,
    sieht die Mutter sich gezwungen ihren eigenen Unterricht abzubrechen,
    fährt in die Schule und redet auf dem Parkplatz mit ihrem Sohn und
    weiteren Kindern. Insgesamt sprudelt aus den Kindern(ca. 15) folgendes
    raus: Alles, was Markus mit Herrn Koch widerfahren ist, wird von
    einzelnen Kindern bestätigt und dann sagt ein Kind, Herr Koch hat auch
    schon gesagt, er geht in die Moschee und spuckt auf den Boden, ein
    weiteres Kind: Herr Koch hat schon öfter Kinder getreten, ein anderes
    Kind: Herr Koch hat auch gesagt, Juden sind schlecht und gehören alles
    ins Gefängnis, ein anderer Schüler: Herr Koch ist sowieso gemein, erst
    sagt er, wenn die Sonne blendet, sollen wir uns die rechte Hand vors
    Gesicht heben und mit 2 Fingern der linken Hand unter der Nase kratzen,
    wenn wir es dann tun, behauptet er wir hätten einen Hitlergruß gemacht.
    Die Mutter ist entsetzt und weist die Kinder darauf hin, dass diese
    Behauptungen schwerwiegend sind und vergewissert sich nochmals, dass
    alles den Tatsachen entspricht. Die Kinder bestätigen dies.

    Jetzt kommt die Lawine ins Rollen:

    Im
    anschließenden Gespräch mit Konrektorin der Regionale Schule Wörth und
    betroffenem Lehrer wird der Mutter gegenüber alles abgestritten. Sehr
    zum Erstaunen der Mutter, weiß der Lehrer zwar zu allem etwas zu sagen,
    nur stellt er alle Situationen zu seinen Gunsten hin. Der Mutter wird
    eingeredet, ihr Kind habe eine falsche Wahrnehmungsaufnahme aber man
    sei doch so stolz auf ihn, weil er den Klassenlesewettbewerb gewonnen
    habe und die Mutter soll ihrem Sohn dies nochmals ausdrücklich
    ausrichten. Nachmittags informiert die Mutter die
    Schulaufsichtsbehörde, nachdem ihr Sohn ihr schildert, der Porno sei
    ein Film auf Kassette, von dem Fernsehsender neun live gewesen und
    darin haben sich Frauen befummelt und eine Frau habe der anderen die
    Finger in die Muschi gesteckt. Die Mutter von Markus, hält Rücksprache
    mit einer weiteren Mutter, die ihr telefonisch bestätigt, ihr Sohn sei
    in Tränen ausgebrochen, als sie mit ihm darüber gesprochen hat, weil er
    solche Dinge, wie in dem Film geschehen, normalerweise nicht
    ausspricht. Am nächsten Tag ruft Markus seine Mutter wieder im
    Unterricht an, der Schulleiter der Regionale Schule Wörth habe ihn,
    ohne Einhaltung des Persönlichkeitsabstandes, angeschrieen und mit
    Anzeige gedroht. Die Mutter fährt mit ihrem Sohn zur Polizei und
    erstattet gegen Herrn Koch Anzeige, wegen Körperverletzung,
    Freiheitsberaubung, Beleidigung und Kindesmissbrauch, antisemitischer
    Äußerungen. Nachmittags wird sie vom Schulleiter Herrn Paul, auch im
    Auftrag der Schulaufsichtsbehörde, angerufen, sie solle sich für den
    nächsten Tag eine neue Schule suchen. Die Mutter lehnt dies kategorisch
    ab. Die Konrektorin fragt die Mutter ob sie dies ihrem Sohn wirklich
    antun will. Was auch immer dies heißen soll, für die Mutter hört sich
    das nach einer Drohung an. Von der Polizei werden lt. späterer
    Akteneinsicht nur 2 Kinder verhört und das Verfahren gegen Herrn Koch
    wird von der nach nur ca. 10 Tagen eingestellt. Stattdessen erhält der
    13-jährige Markus eine Anzeige lt. Polizei, von Amts wegen, wegen
    Vortäuschung einer Straftat. Das Verfahren wird ebenfalls innerhalb von
    2 Wochen eingestellt, da das Kind aufgrund des Alters nicht strafmündig
    ist. Die Mutter hat zwischenzeitlich über Empfehlung der EMGS einen
    Anwalt beauftragt. Am 24.01.08, also 10 Tage nach diesem Vorfall, teilt
    die Schule der Mutter mit, dass aufgrund der Anschuldigungen gegen den
    Lehrer, der Schulausschluss auf Dauer angedroht und lt.
    Konferenzbeschluss ein sonderpädagogisches Überprüfungsverfahren
    eingeleitet wird. Der Anwalt des Kindes legt Widerspruch gegen den
    Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft und gegen die Androhung des
    Schulausschlusses ein. Der EMGS liegen zwischenzeitlich schriftliche
    Zeugenaussagen von Mitschülern vor, welche die Vorwürfe gegen die
    Lehrkraft –Herr Koch- bestätigen.

    Bezüglich des Verfahrens zur
    Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarf mussten wir mit
    Erstaunen feststellen, dass der erste Termin für das sonderpädagogische
    Überprüfungsverfahren bereits für den 29.02.2008 bestimmt wurde,
    obwohl, nach unseren Erfahrungen, mit sehr viel längeren Wartezeiten zu
    rechnen ist.
    Es scheint fast, so als ob die Regionale Schule Wörth
    das Kind so schnell wie möglich von der Schule verweisen möchte.
    Allerdings wurden bereits bei Beantragung der Überprüfung auf
    sonderpädagogischen Förderbedarf Verfahrensfehler begangen, so dass
    davon auszugehen ist, dass alleine schon dadurch dieses Verfahren
    rechtswidrig ist.

    Der anberaumte Termin zur Überprüfung musste
    jedoch aufgrund ärztlicher Krankschreibung wegen psychischen
    Beschwerden von Markus, verursacht durch gezielte Mobbingattacken in
    der Schule, verschoben werden. So steht beispielsweise kurz nach der
    erstatteten Strafanzeige gegen den Lehrer auf dem Ablagekasten von
    Markus: „Fuck you Markus“. Obwohl Markus während der Unterrichtszeit
    ständig vor diesem Ablagekasten sitzen muss, ist die Schule nicht in
    der Lage diesen zu ersetzen.

    Foto des Ablagekasten
    Auch
    die Mitschüler scheinen gegen den Schüler beeinflusst worden zu sein
    und dürfen ihn offenbar seelisch und körperlich verletzen, ohne dass es
    die Schule kümmert.

    Kratzwunden, nach gewaltätigen Übergriffen durch Mitschüler
    Im
    Gegenteil, die Regionale Schule Wörth scheint alles daran zu setzen, um
    Markus vor seinen Mitschülern zu diskreditieren. So soll die
    Englischlehrerin, während der Schüler krankgeschrieben zu Hause war,
    der Klasse erzählt haben, dass sich Markus bereits im Heim befinden
    würde, wie eine Mutter eines Klassenkameraden telefonisch mitteilte.
    Diese Aussage der Lehrkraft könnte auch so interpretiert werden, dass
    Schüler, die ihren Eltern von skandalösem Lehrerverhalten berichten, im
    Heim landen.

    Nach seiner Rückkehr in die Schule musste Markus
    unter abenteuerlichen Bedingungen die aufgrund ärztlicher
    Krankschreibung verpasste Englisch-Klassenarbeit nachschreiben. Nicht
    nur, dass dem Schüler weniger Zeit, als seinen Mitschülern, eingeräumt
    wurde, sondern die Lehrerin der Regionale Schule Wörthsorgte noch für
    zusätzliche Unruhe und Lärm. Sie veranstaltete während der Schüler die
    Klassenarbeit nachschrieb mit den Klassenkammeraden das
    „Galgenmännchenspiel“. Bei diesem Spiel müssen die Schüler ausgedachte
    Wörter erraten und diese laut in die Klasse brüllen. Außerdem teilte
    sie die korrigierte Klassenarbeit an die anderen Schüler aus, indem sie
    die Kinder zu sich rief und die Klassenarbeit übereichte. Dabei mussten
    die Kinder jedes Mal an Markus vorbeilaufen.

    Die
    nachgeschriebene Klassenarbeit war bereits am Ende der Englischstunde
    korrigiert. Markus hatte trotz massiv erschwerter Bedingungen die Note
    3 erreicht. In der nachgeschriebenen Erdkundearbeit sogar die Note 1
    erhalten.

    Wie die Regionale Schule Wörth mit diesen Noten einen
    sonderpädagogischen Förderbedarf (Schwerpunkt Lernen) feststellen
    lassen möchte, bleibt spannend.

    Die EMGS wird von diesem Fall weiter berichten.

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