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Vom Nickname zum Neonazi

Mein Sohn ist 15 Jahre alt, ein eher ruhiger Schüler, versteht sich gut mit seinen Klassenkameraden und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sein Selbstwertgefühl könnte stärker sein, er ist sehr emotional. (wird ihm Unrecht zugesprochen, ist er oft den Tränen nahe) ich bestärke ihn immer wieder seine Meinung zu den Lehrern zu äußern, sachlich und ruhig. Ansonsten ist er etwas zerstreut und vergisst schonmal das ein oder andere. (Entschuldigungen z. B) Er besucht ein Gymnasium. Folgendes geschah vor den Herbstferien.

Projektwoche 1. Stunde: Ein Onlinespiel und jeder sollte sich einen Nickname geben.
(ich finde es nicht in Ordnung, aber ich finde auch Z. B Hurensohn, du Opfer o. ä genauso schlimm, was aber unter Jugendlichen gesagt wird, ob es der Wahrheit entspricht oder nicht)

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Realschule in Niedersachsen

Der Fall:

Nico ist 11 Jahre alt und geht in die 5. Klasse einer Realschule. Er war ein sehr guter Schüler, hochsensibel, mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn.
Es begann harmlos, mit den üblichen Hänseleien. Wenn Nico sich meldete, lachte man über ihn, nannte ihn Klugscheißer, Besserwisser.

Er zog es daher vor, sich im Unterricht nicht mehr zu melden. Die Mitschüler änderten darauf hin ihre Strategie und begannen ihn in der Pause auszugrenzen. Sämtliche Freundschaften wurden ihm von Mitschülern kaputt gemacht. Seinen Freunden drohte man Schläge an. Dann wurden ihm seine Schulsachen weggenommen oder beschädigt.

Die Reaktion der Schule: Nico hat keine Freunde, er schließt sich aus, er müsste sich halt anpassen. Er ist selbst Schuld an seiner Situation.

Als man ihn körperlich attakierte begann er sich zu wehren. Dabei gingen die Täter so geschickt vor, dass Nico von den Lehrern beim sich Wehren erwischt wurde.

Die Reaktionen der Schule: Nico wurde nicht angehört, die Klassenlehrerin „Ich will von dir nichts mehr hören“, Strafarbeiten.

Die Verletzungen von Nico wurden ignoriert, Mitschüler die gegen Nico sind befragt und ihnen geglaubt. Nicos schulische Leistungen wurden schlechter, was die die Lehrer in ihrer vorgefassten Meinung bestätigte: „er ist ein Unruhestifter, ein Psycho.“

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Der Krieg der Klassenlehrerin

Lena ist 18 und besucht die 12. Klasse eines Gymnasiums. Sie ist eine fleißige Schülerin, die das Abitur anstrebt (G9). Daneben ist sie auch im Streitschlichterprogramm der Schule engagiert, das von der Klassenlehrerin betreut wird.

Da Lena das Abitur wichtig ist, scheidet sie aus dem Streitschlichterprogramm aus, um mehr Zeit zum Lernen zu haben. Desweiteren zieht sie mit einer Freundin in eine gemeinsame Wohnung, mit Billigung und Unterstützung ihrer Eltern. Kaum hat sie ihren Ausstieg aus dem Streischlichterprogramm verkündet, beginnt die Klassenlehrerin mit missionarischem Eifer einen Feldzug gegen Lena.

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Carla

Carla ist 8 Jahre alt und geht in die 2. Klasse. Im Rahmen der verlässlichen Grundschule wurde eine Pädagogische Hilfskraft eingestellt, die die Schülerbetreuung übernahm. Um auch sonst PR wirksam die Qualität der Schule zu demonstrieren gibt es an der Schule die Projektklasse 2000.

Warum auch immer begann die Pädagogische Hilfskraft Carla ständig bloß zu stellen und vor der Klasse nieder zu machen. Das fand ziemlich rasch den Gefallen von 3 Mitschülerinnen die nun ihrerseits Front gegen Carla machten. Carla wurde gehänselt, als Brillenschlange bezeichnet, hinter ihrem Rücken schlecht über sie geredet und Mitschüler mit Süßigkeiten bestochen: „Wenn du mit Carla nicht mehr redest, bekommst du einen Schokoriegel.“

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Seifenpeter

Auch die folgende Geschichte wurde uns an der Telefonhotline berichtet. Die völlige Verzweiflung der Mutter und ihre nachhaltige Bitte um Hilfe hat uns veranlasst – bei aller gegebener Subjektivität – den Fall hier darzustellen:

Bei Peter wurde ADHS diagnostiziert als er 5 Jahre alt war. Er ist in medizinischer Behandlung und wird mit Medikamenten „eingestellt“. Die Einschulung in eine normale Grundschule wollen die Eltern nicht. Ihnen wird von einer Psychologin geraten, ihn in eine Förderschule für Lern- und Erziehungshilfe zu geben.

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Ignoranz oder Unwissenheit

Ich bin 36 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von 9-jährigen Zwillingen.

Seit fast zwei Jahren bin ich der Meinung, dass meine Kinder in der Schule gemobbt werden. Es gibt in unserem Ort eine andere Familie, auch mit Zwillingen, von denen ich Abstand nehme, weil ich in ihr Niveau nicht mit hineingezogen werden möchte. Mehr möchte ich hierzu nicht anführen. Jedenfalls gehen dessen Kinder in die gleiche Schulklasse, wie meine und beschimpfen meine Kinder ständig, sie wären eine Seuche, würden stinken, egal was sie auch anhaben, an allem wird gemeckert, sie wären eklig, es fällt den Beiden täglich etwas Neues ein. Bisher allerdings immer nur verbal. Mehrere Gespräche mit der Klassenleiterin und der Schulleitung haben nichts gebracht. Mir wurde nur gesagt, dass ich mich nicht ständig einmischen sollte, das wären alltägliche Kinderstreitigkeiten. Meine Tochter ist soweit, dass sie tagsüber manchmal in die Hose macht, mein Sohn ist zwar weniger betroffen, nässt nachts ständig ein.

Heute hole ich meine Kinder von der Schule ab und meine Tochter kommt mir weinend entgegen. Dann wird mir erzählt, dass sie von diesen Beiden Kindern auf dem Schulhof umher gestoßen wurde, sie holten noch 5 Jungs dazu, die mussten meine Tochter festhalten und die Mädchen haben auf sie eingetreten. Erst als ein anderes Kind die Hofaufsicht darauf angesprochen hat, ging sie dazwischen. Konsequenzen für die anderen Kinder gab es nicht.

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