31 Kilo

Mein Sohn, 11 Jahre leidet immer mehr unter den Mobbingattacken seiner Mitschüler.
Er zeigt bereits deutliche gesundheitliche Probleme und geht auch nur noch unwillig in die Schule.
Er wird so gut wie jeden Tag verprügelt.

Die Lehrer wissen um die Problematik, wollen sich auch bemühen sind aber selber stark überfordert. Es wird weiter geprügelt!

 

  • Mit 11 Jahren wiegt er nur knapp 31 Kilo ( hingegen sein 9 jähriger Bruder ganze 10 Kilo mehr wiegt )
  • sieht aus als ob er Magersüchtig wäre ( ist es aber nicht )
  • isst kaum noch und hat ständig starke Magenbeschwerden mit starker Übelkeit
  • schläft schlecht
  • sagt mittlerweile das es nie Besser werden wird und es die Lehrer eh nicht interessiert

Wir wissen uns keinen Rat mehr und haben Angst um unser Kind, da es sich immer mehr zurückzieht und schon fast ein gesundheitliches Wrack ist.

 

Stellungnahme

Wo gibt es das denn? Die Kinder sind 11 Jahre !!!!!!!! alt und die Lehrer überfordert.
Das ist in keinster Weise akzeptabel! Es gibt folgende gesetzliche Regelung und Verpflichtung für die Eltern:

§ 1631BGB Inhalt und Grenzen der Personensorge
(1) Die Personensorge umfasst insbesondere die Pflicht und das Recht, das Kind zu pflegen, zu erziehen, zu beaufsichtigen und seinen Aufenthalt zu bestimmen.
(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.
(3) Das Familiengericht hat die Eltern auf Antrag bei der Ausübung der Personensorge in geeigneten Fällen zu unterstützen.
[ …]

Elternpflicht ist es, für das Wohl ihres Kindes zu sorgen. Kein Kind muss sich ständig verprügeln lassen. Gehen Sie zum Arzt, erzählen die Geschichte und lassen Ihren Sohn krank schreiben. Der muss da erst mal raus. Nehmen Sie die Hilfe von psychologischen Diensten oder Jugendhilfe in Anspruch. Kümmern Sie sich nicht um den versäumten Unterricht oder gar die Noten, das wird so oder so nichts. Sie können nicht warten, bis die Lehrer ihre Überforderung überwunden haben.
Wenn der geistig, körperliche, seelische Zustand Ihres Sohnes diagnostiziert ist, konfrontieren Sie die Schulleitung mit den Ergebnissen. Schalten Sie die Dienstaufsichtsbehörde ein und verlangen sofortiges Handeln. Keine runden Tische und beschwichtigende Gespräche. Sie können auch mit einer Zivilklage drohen.