Archiv der Kategorie: Eltern

Hier schreiben die Eltern

Ignoranz oder Unwissenheit

Ich bin 36 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von 9-jährigen Zwillingen.

Seit fast zwei Jahren bin ich der Meinung, dass meine Kinder in der Schule gemobbt werden. Es gibt in unserem Ort eine andere Familie, auch mit Zwillingen, von denen ich Abstand nehme, weil ich in ihr Niveau nicht mit hineingezogen werden möchte. Mehr möchte ich hierzu nicht anführen. Jedenfalls gehen dessen Kinder in die gleiche Schulklasse, wie meine und beschimpfen meine Kinder ständig, sie wären eine Seuche, würden stinken, egal was sie auch anhaben, an allem wird gemeckert, sie wären eklig, es fällt den Beiden täglich etwas Neues ein. Bisher allerdings immer nur verbal. Mehrere Gespräche mit der Klassenleiterin und der Schulleitung haben nichts gebracht. Mir wurde nur gesagt, dass ich mich nicht ständig einmischen sollte, das wären alltägliche Kinderstreitigkeiten. Meine Tochter ist soweit, dass sie tagsüber manchmal in die Hose macht, mein Sohn ist zwar weniger betroffen, nässt nachts ständig ein.

Heute hole ich meine Kinder von der Schule ab und meine Tochter kommt mir weinend entgegen. Dann wird mir erzählt, dass sie von diesen Beiden Kindern auf dem Schulhof umher gestoßen wurde, sie holten noch 5 Jungs dazu, die mussten meine Tochter festhalten und die Mädchen haben auf sie eingetreten. Erst als ein anderes Kind die Hofaufsicht darauf angesprochen hat, ging sie dazwischen. Konsequenzen für die anderen Kinder gab es nicht.

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Das königlich Bayrische Schulleitergericht

Wir sind in Oberfranken, wo die Welt noch in Ordnung ist. Man „kennt sich“ untereinander, der Herr Lehrer, der Herr Pfarrer, der Herr Bürgermeister, ganz so wie zu Zeiten des königlich bayrischen Amtsgerichts.

Franzl besucht die Grundschule und ist zunächst ein guter Erstklässler. Da er  „a Zuagroister“ ist, lehnen ihn die einheimischen Kinder ab. Er wird relativ bald ausgegrenzt und gemobbt. Bereits in der 2. Klasse wird die Mutter aktiv und sucht das Lehrergespräch. Die Lehrerin erkennt sofort, dass Franzl selbst Schuld sei. Er würde sich nicht beteiligen und die anderen Kinder ablehnen. Er sei schließlich der Störfaktor und sie setzt ihn alleine hinten in die Klasse.

Ermutigt durch die „einsichtige“ Pädagogik der Lehrerin kristallisieren sich 3 Mobber heraus, die Franzl nahezu täglich in der 3. Klasse schikanieren. Die Mutter unternimmt folgende Interventionsversuche:

Sie redet mit den Tätereltern ( wie gesagt, man kennt sich)
Ergebnis: nach kurzer Pause nimmt Mobbing zu.

Sie droht den Tätern selbst
Mobbing nimmt zu.

Sie sucht das Gespräch mit dem Schulleiter
Jo mei, an meiner Schule gibt es kein Mobbing. Das sei Schwachsinn, es gäbe keinen Grund zum Eingreifen. Sie solle ihren Sohn besser erziehen.

Franzl wird immer schlechter in der Schule und die Lehrer wissen den Grund. Er würde sich nicht am Unterricht beteiligen, mache Hausaufgaben nicht, sei viel zu langsam und hätte wohl gravierende Verständnis- und Intelligenzprobleme. Die Hoffnung, dass Franzl auf die Realschule gehen könnte, zerschlägt sich, weil die Noten nicht passen.
Bei gleichem schriftlichen Schnitt bekommt ein Schüler ( Einheimischer) eine 2 und Franzl ( Zugereister) eine 3.

Der schulpsychologische Dienst wird eingeschaltet. Die Dame dort meint, da könne sie nichts machen. Zusätzlich wird ein Psychologe konsultiert, der ein Gutachten erstellt. Das Gutachten wird vom Schulleiter abgelehnt.  Die Mutter verlangt detaillierte Auskunft, wie die Noten von Franzl zustande gekommen sind. Das wird ihr von der Schule verweigert und erst auf Grund einer Beschwerde beim Staatlichen Schulamt erhält sie Auskunft.

Interessant ist der Notenspiegel, den die Lehrer bei Arbeiten verwenden:

Punkte:     21/20  | 19/18  | 17/16 | 15/14/13  | 12/11/10/9/8  | 7-0
Note :              1               2              3          4                                    5                    6

Zwischennoten Fehlanzeige. Es steht doch zweifelsfrei fest, dass der Schüler mit 12 Punkten mehr gewußt hat, als der mit 8. Dennoch bekommt er diesselbe Note. Welche Gerechtigkeit!

Stellungnahme

Man kann Eltern nur noch Eines raten: Überwinden Sie endlich ihre Angst vor der Schule, vor solchen Steinzeitlehrern. Tun Sie nämlich nichts, kommt es noch schlimmer als wie Sie schon befürchten. Ihr Kind wird nicht nur in den Leistungen absacken, sondern es kann traumatisiert werden und Folgeschäden bis ins Erwachsenenalter davon tragen. Für die Folgeschäden kann die Schule nichts, dafür sind Sie verantwortlich, weil Sie Angst hatten.

Was Sie als Eltern besser nicht tun, lesen Sie weiter oben. Mehr darüber erfahren Sie auf Mobbing in Schulen.

MOBBING  FUNKTIONIERT AUCH DESWEGEN, WEIL ELTERN VIEL ZU LANGE WARTEN ODER SICH VOR DER SCHULE FÜRCHTEN!

31 Kilo

Mein Sohn, 11 Jahre leidet immer mehr unter den Mobbingattacken seiner Mitschüler.
Er zeigt bereits deutliche gesundheitliche Probleme und geht auch nur noch unwillig in die Schule.
Er wird so gut wie jeden Tag verprügelt.

Die Lehrer wissen um die Problematik, wollen sich auch bemühen sind aber selber stark überfordert. Es wird weiter geprügelt!

 

  • Mit 11 Jahren wiegt er nur knapp 31 Kilo ( hingegen sein 9 jähriger Bruder ganze 10 Kilo mehr wiegt )
  • sieht aus als ob er Magersüchtig wäre ( ist es aber nicht )
  • isst kaum noch und hat ständig starke Magenbeschwerden mit starker Übelkeit
  • schläft schlecht
  • sagt mittlerweile das es nie Besser werden wird und es die Lehrer eh nicht interessiert

Wir wissen uns keinen Rat mehr und haben Angst um unser Kind, da es sich immer mehr zurückzieht und schon fast ein gesundheitliches Wrack ist.

 

Stellungnahme

Wo gibt es das denn? Die Kinder sind 11 Jahre !!!!!!!! alt und die Lehrer überfordert.
Das ist in keinster Weise akzeptabel! Es gibt folgende gesetzliche Regelung und Verpflichtung für die Eltern:

§ 1631BGB Inhalt und Grenzen der Personensorge
(1) Die Personensorge umfasst insbesondere die Pflicht und das Recht, das Kind zu pflegen, zu erziehen, zu beaufsichtigen und seinen Aufenthalt zu bestimmen.
(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.
(3) Das Familiengericht hat die Eltern auf Antrag bei der Ausübung der Personensorge in geeigneten Fällen zu unterstützen.
[ …]

Elternpflicht ist es, für das Wohl ihres Kindes zu sorgen. Kein Kind muss sich ständig verprügeln lassen. Gehen Sie zum Arzt, erzählen die Geschichte und lassen Ihren Sohn krank schreiben. Der muss da erst mal raus. Nehmen Sie die Hilfe von psychologischen Diensten oder Jugendhilfe in Anspruch. Kümmern Sie sich nicht um den versäumten Unterricht oder gar die Noten, das wird so oder so nichts. Sie können nicht warten, bis die Lehrer ihre Überforderung überwunden haben.
Wenn der geistig, körperliche, seelische Zustand Ihres Sohnes diagnostiziert ist, konfrontieren Sie die Schulleitung mit den Ergebnissen. Schalten Sie die Dienstaufsichtsbehörde ein und verlangen sofortiges Handeln. Keine runden Tische und beschwichtigende Gespräche. Sie können auch mit einer Zivilklage drohen.

Diabetiker

Bei uns ergibt sich folgendes Problem.Mein Sohn ist Diabetiker(4.Klasse) und wird in der Schule wegen des Diabetes geärgert von Mitschülern.
Beim Elternabend habe ich gesagt das mein Sohn dieses Jahr nicht mit auf Klassenfahrt kann wegen seines Diabetes.Die Klassenfahrten vorher war mit der Lehrerin abgesprochen dass sie drauf achtet dass mein Sohn sich Insulin gibt wenn er es braucht oder das sie auf den Blutzucker achtet.Sie wollte dies tun.Unter der Voraussetzung ließ ich mein Sohn mitfahren.Ich kann leider nicht mitfahren weil ich noch ein Kind mit Diabetes habe und mein Mann arbeitet.

Bei der Klassenfahrt in der 2.Klasse (2Tage) hat mein Sohn sich nicht einmal Insulin gespritzt und kam mit einem dementsprechend hohen Blutzucker nach hause.Bei der Ankunft fragte ich die Lehrerin ob alles gut gelaufen sei.Sie sagte ja.Zu hause habe ich dann die Bescherung gesehen.Und dann gleich mit der Lehrerin gesprochen.Sie sagte sie hätte meinen Sohn dran erinnert aber nicht kontrolliert.
Naja bei der Fahrt in der 3.Klasse versprach sie mir das auch zu kontrollieren.Als ich ihr das mit dem Diabetesumgang nochmal erklären wollte sagte die zu mir sie kann sich darum nicht kümmern da fährt eine Mutti mit die für die kranken Kinder zuständig ist.Da war ich sauer habe aber zum Wohle meines sohnes nichts anmerken lassen und mit der Mutter geredet.Da hat es auch super geklappt.
Jetzt geht es darum das die Klasse 5 Tage an die Ostsee fährt und ich nicht der Mutter die Verantwortung geben möchte dafür. Also fährt er nicht mit. Dies sagte ich beim Elternabend auch.


Am nächsten Tag rief mein Sohn mich aus der Schule mit dem Handy an,  dass er von Mitschülern geärgert wurde mit den Worten „Wegen deines Scheißdiabetes fahren wir nicht an die Ostsee du Scheiß Diabetiker“
Da solche Vorkommnisse schon öfter waren aber mein Sohn mich gebeten hat nichts zu sagen, aber an diesen Tag bat er mich einzugreifen. Also habe ich eine E-Mail an die Lehrerin geschrieben sie solle das bitte klären. Ich schrieb ihr auch die Namen der Kinder die meinen Sohn ständig ärgern.
Am nächsten Schultag kam mein Sohn ganz fertig nach Hause und erzählte mir dass kein Kind es zugab. Er wurde von der Lehrerin im Morgenkreis bloßgestellt, jedes Kind durfte meinem Sohn sagen was ihm an meinem Sohn nicht gefällt (mein Sohn durfte nichts dazu sagen) und von der Lehrerin wurde ihm noch auf dem Weg gegeben er solle mir nicht alles sagen sonst bin ich auf die Klasse 4 a sauer.

( Stellen wir uns mal vor, die Eltern machen einen „Morgenkreis“ beim Elternabend und jeder darf sagen, was ihm an der Lehrerin nicht gefällt. Sie darf sich nicht rechtfertigen!)

Dieser Vorgang wurde mir auch von einer Mutter bestätigt die mich am Abend anrief. Ihre Tochter gestand ihr dabei gewesen zu sein als mein Sohn als Scheiß Diabeteiker beschimpft wurde.

Da reichte es mir und ich machte einen Termin mit der Direktorin.Von der bekam ich die Antwort das manche Kinder es vertragen wenn im Morgenkreis mit ihnen so gesprochen wird und manche nicht.Ich sagte ihr dass mein Sohn da blossgestellt wird obwohl er das Opfer dieser Aussage ist.Leider ist nix passiert. Mit der Lehrerin war kein Gespräch möglich. Beim letzten Elternabend habe ich die Lehrerin drauf angesprochen was das sollte.Sie war natürlich die Unschuld in Person.Da hat es mir gereicht.Da bin ich dann laut geworden.
Daraufhin war jetzt am Montag wieder ein Gespräch mit der Direktorin und der Lehrerin.Das Ende vom Lied sie sagte zu mir sinngemäß wenn ich nicht Ruhe gebe sollte mein Sohn die Schule verlassen.Ich hatte zeit mir das bis heute zu überlegen.
Die Kinderärztin riet mir meinen Sohn sofort aus der Schule zu nehmen.Das teilte ich der Direktorin mit.Die Lehrerin der Parallelklasse würde meinen Sohn auch aufnehmen.Sie würde sich wirklich drum kümmern.
Aber das blockt die Direktorin ab.Die Kinder der klasse würden das nicht verstehen.

Ist das rechtens was da abgeht?Darf eine Lehrerin meinen Sohn bloßstellen und darf die Direktorin das tolerieren?
Gibt es da eine rechtliche Handhabe dass mein Sohn auf der Schule bleiben kann aber die Klasse wechselt?

Stellungnahme

1. Die Fragestellung „Ist das rechtens was da abgeht?Darf eine Lehrerin meinen Sohn bloßstellen und darf die Direktorin das tolerieren?“ ist so nicht möglich. Es gibt kein Gesetz, das bloßstellen verbietet und ebenso kein Gesetz, das der Direktorin vorschreibt, das NICHT zu tolerieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass man das hinnehmen muss. Es ist pädagogisch wenig sinnvoll und garantiert nicht zum Wohle des Kindes. Auch ihr Kind hat eine Würde und die wird ständig verletzt.
Es gibt den Weg der Beschwerde, der im Endeffekt  aber in diesem Fall vermutlich wenig bringt.

2. Gibt es da eine rechtliche Handhabe dass mein Sohn auf der Schule bleiben kann aber die Klasse wechselt?
Klassenwechsel geht nicht einfach so. Wenn die Schule nicht will ..   Und was soll dadurch besser werden? Der Kopf der Schule ist immer noch derselbe und auch die Kinder.
Bitte seien Sie nicht so blauäugig zu glauben, dass sich durch einen Klassenwechsel viel ändert. Wohnort =Schulort Es greift die sog. Schulbezirksregelung und wer in welche Klasse geht bestimmt die Schulleitung.

3. Einen Schulwechsel kann die Schule nicht so ohne weiteres erzwingen. Dazu notwendig ist ein mehrstufiges Verfahren und gravierende Verstöße Ihres Kindes gegen die Schulordnung oder das Schulgesetz. Beides ist nicht der Fall. Umgekehrt, Sie können schon, aber auch das ist nicht ganz einfach.

4. Ihre Kinderärztin hat durchaus Recht. Es sieht so aus, als wäre das der bessere Weg. Es ist offensichtlich, dass man Ihren Sohn loshaben möchte. Nächster Schritt der Schule wird eine Überprüfung auf Förderbedarf L oder E sein.

Mit den Tätereltern reden

Mein Sohn wird seit der Grundschule von einen ganz bestimmten Jungen (der eigentlich ein Freund war) geärgert. Wenn mein Sohn sich wehrt geht der Junge „petzen“, schiebt somit die Schuld auf meinen Sohn.
(Der Junge weiß genau wann er was zur richtigen Person zu sagen hat!!) In der Grundschule hat somit immer den Arger bekommen. Jeglicher Versuch mit der Lehrerin und den Eltern zu reden scheiterte.

Jetzt ist mein Sohn auf der Realschule und der andere Junge auf dem Gymnasium, leider liegen die Schulen genau neben einander und der Ärger geht weiter.
Jetzt artet es allerdings in Gewalt gegen ihn aus (treten und festhalten mit Freunden).
Wieder haben wir die Eltern angesprochen, aber wieder war kein einsehen und die Schuld wird wieder auf meinen Sohn geschoben.

Welche Schritte kann ich noch unternehmen und dem endlich zu entgehen? Mein Sohn geht ihn schon weitestgehend aus dem Weg, aber da sie den gleichen Schulweg haben, ist das nicht immer möglich.
Ich habe jedenfalls die Faxen echt dicke. Ich möchte das mein Sohn endlich eine ruhige Schulzeit hat.

Stellungnahme

Ein häufig gemachter Fehler ist der Versuch mit den Eltern des Täters zu reden. Der Versuch scheitert, es tritt keine Verbesserung ein, die Situation verschlechtert sich und Mobbing nimmt zu. Das hat folgende Gründe:

  • Die Eltern der Täter nehmen ihr eigenes Kind in Schutz und somit das aggressive Verhalten in Kauf.
  • Sie bestrafen ihr Kind und der Täter lernt am „Vorbild“ der Eltern, dass Strafe das passende Mittel ist, um sein Ziel zu erreichen. Wen wird der Täter wohl als nächstes „bestrafen“?
  • Die Täter-Eltern interessieren sich nicht für Ihr Anliegen und machen ihnen und ihrem Kind massive Vorwürfe.

Der Versuch führt zu einer 100%igen Verschlimmerung der Fälle!

Dazu gibt es eine Studie der

Universität München, Marja Kulis Betreuung Prof. Dr. Mechthild Schäfer , Institut für pädagogische Psychologie und empirische Pädagogik
und der
Universität Freiburg , Katharina Häberle, Jutta Trapp, Stepanie Stadelmann, Sabine Pulm ,Holger Dickhut. Betreuung  Dr. Hans Wolfgang Linster, Institut für Entwicklungspsychologie

 Der Gedanke ist zwar logisch, wenn ich den Täter dazu bewege aufzuhören hat „mein“ Kind Ruhe. Zumindest seit c.a. 2500 Jahren weiß man, dass das nicht funktioniert. Zu dieser Zeit sagte Buddha:“Willst du die „Welt“ verändern, dann verändere dich!“

Mein Sohn Manfred (9 Jahre) geht in die 4.Klasse der Grundschule *********** . Er hat einen Freund, der im 3.Schuljahr anfing, meinen Sohn zu schikanieren. Er schlug sich auf die Seite eines neuen Mitschülers, der Manfred Anfang der 3.Klasse schikanierte. Mit Hilfe der Schulsozialarbeiterin konnte dieser Konflikt jedoch eingegrenzt werden.

Mein Sohn zog sich darauf von seinem ehemaligen Freund zurück, was dieser mit Schlagen, Beschimpfen etc. beantwortete. Da dieser Junge in seiner alten Klasse aufgrund seines aggressiven und störenden Verhaltens weder von der Lehrerein noch von seinen Mitschülern akzeptiert wurde, wurde er Anfang dieses Schuljahres auf Betreiben seiner Mutter von der Rektorin in die Klasse meines Sohnes versetzt.

Die Rektorin wusste von den Vorkommnissen im letzten Schuljahr. Da mein Sohn dem Jungen und ich auch dessen Mutter unmißverständlich klarmachten, dass eine Freundschaft von Seiten meines Sohnes nicht mehr erwünscht wird, schikaniert dieser Junge mit Schlägen, verbalen Attacken etc. meinen Sohn. Er versucht auch, Klassenkameraden gegen Manfred aufzuhetzen. Manfred wird immer stiller, schläft schlecht, kaut sich die Fingernägel blutig und wird schlechter in der Schule. Die Rektorin weiss angeblich von keinerlei Vorkommnissen und hat in einem persönlichen Gespräch erklärt, dass der Junge in der Klasse meines Sohnes bleiben wird. Was kann ich tun?

Sie hat in dem letzten persönlichen Gespräch sehr aggressiv reagiert.

Kommentar

Was soll man von einer Schulleitung halten, die glaubt durch Versetzen in eine andere Klasse das aggressive Verhaltens eines Schülers ändern zu können. Hier greifen die üblichen fantasielosen Pseudo- Erziehungsmuster der Schulleitung. So wird das nichts und um Ruhe zu bekommen müsste intensiv therapeutisch und pädagogisch mit dem Täter und seinen Eltern gearbeitet werden. Und dann bleibt die Frage, wer finanziert das ?