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  • 25. Feb. 2007

    Hallo! Ich bin 17 Jahre alt und erlebe zum ersten Mal Mobbing seitens einer Lehrerin.
    Ich bin eine sehr gute Schülerin und ich habe sie einmal kritisiert (höflich und sachlich), da ich mit meiner mündlichen Note nicht zufrieden war. Da fing alles an.

    Es gab ein Gespräch mit meinen Eltern, dann ich alleine mit ihr und mit dem Schulleiter. Nichts hat was gebracht, die Schule macht nix um mir zu helfen. Alle haben Angst vor dieser Lehrerin und niemand sagt was. Sie hat die ganze Klasse gegen mich gedreht. Mir werden wichtige Informationen (z.b. über wann wir einen Test schreiben) vorenthalten. Dabei habe ich mich immer höflich verhalten, hatte immer meine Hausaufgaben dabei und habe so viel zum Unterricht beigetragen.

    Es ist so weit, dass ich nicht mehr in den Unterricht gehen kann. Sie macht immer Andeutungen. Sie prahlt vor anderen mit mir, dass ich so toll wäre und so eine gute Schülerin und bei anderen Leuten erzählt sie dann das genaue Gegenteil. Sie hetzt Schüler und Lehrer gegen mich auf obwohl alle wissen was für eine Person sie ist. Sie hat nichts zu gewinnen und macht trotzdem weiter.

    Wieso hört sie nicht auf. Sie macht mich krank, kaputt. Ich kann nicht mehr. Und jetzt kommt das Abi und sie lässt ihre Wut in meinen Noten ab. Sie verträgt keine Kritik, denkt sie würde nie Fehler machen. Ich meine es ist nicht schlimm Fehler zu machen, jeder macht das. Aber sie nicht.

    Wenn jemand etwas zu ihr sagen möchte verdreht sie die Worte im Mund bevor man ausgesprochen hat. Sie hat schon 2 Schüler aus der Schule getrieben und eine Lehrerin. Mehr möchte ich nicht darauf eingehen, da ich schon so paranoisch bin, dass ich vermute sie könnte das hier lesen. Wir werden wahrscheinlich auch gerichtlich gegen sie vorgehen, da wir klare Beweise in meinen Klausuren haben, da sie mir absichtlich Fehler markiert(die keine sind! wurde schon von anderen Lehrern von anderen Schulen korrigiert!).

    Sie hört nicht auf, sie macht dem ganzem Kollegium das Leben schwer, sie hat soviel Macht. Wieso macht niemand sein Maul auf. Ich war die einzige, die sich gewehrt hab und ich allein kriege den ganzen M*** ab!

    Ich wünschte ich wäre nie auf diese Schule gegangen.

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    22. Feb. 2007

    hi ich erzähle euch mal ne geschichte von mir!!
    Ich hatte früher segelohren und wurde deswegen gemobbt!!
    Es fing alles in der ersten klasse an!! alle sagenten von meiner früheren schule immer ihhh guck mal da ist dumbo oder es wurde gesagt guck mal ein Esel. dann wollte fast keiner mehr was mit mir zu tun haben außer meine beiden früheren freundinen tabea und natascha!!
    ich habe alles ihn mich hinein gefressen udn nichs meien erltern erzählt,weil ich dachte das hört auf, aber
    in der 2 klasse fingen das mobben dann erst richtig an sie haben mich regel mäßig geschlagen,mich mit müll beschmissen oder mich beleidicht!!
    meine freundinen hilten zwar immer zu mir aber ihrgent wann konnte ich nicht mehr und wollte nicht mehr zu schule,also habe ich dan fast 2 monate geschwenst!
    dann musste ich die 2 klasse wider holen und ich dache es würde besser werden aber falsch gedchat es wurde immer schlimmer!!
    dann wollte ich gar nicht mehr zu schule,aber dann ihrgent wann hat meine mutter himmel und hölle in bewung gesetzt damit mir die ohren angelegt werden!!

    in paar wochen später kam ich dan zur schule und das mobben hat augehör bis zur 6 klasse!!
    dann wo ich auf der weiterführenden schule war fing mein lehren an mich zu mobben das habe ich bis zur 8 klasse ausgehlten und dann die schule gewechselt vor ca 2 monaten und jetzt bin ich auch wider besser in der schule=)

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    20. Feb. 2007

    hey,
    ich schreibe jetzt, wie die meisten andern hier, über meine erfahrung mit mobbing. Ich bin ein 15 Jahre altes Mädchen und gehe auf ein Gymnasium.
    eigentlich hat mich mobbing schon seit meiner grundschulzeit verfolgt. In der Grundschule wurde ich von allen mädchen meiner klasse gemobbt, da ich die beste in der klasse war. Neid war da denke ich der Hauptgrund. Und wisst ihr, heute sage ich mir, hey, das war Grundschule, was solls. Aber anderer seits habe ich das Gefühl dass mich dieses Thema seit dem nicht mehr los lässt.
    In der OS war das nicht anders, zwar nicht so heftig, aber schön auch nicht. was mich jedoch am meisten belastet ist die derzeitige situation. Ich bin in einer klasse, in der nur so kleine zurück gebliebene scheißer von jungs in die klasse gehn, richtig peinlich sind die. Aber wahrscheinlich würde ich anders über die reden, wenn ich nicht ständig von ihnen ausgeschlossen werden würde. sie lassen mich zwar halbwegs in ruhe, aber ich werde nie auf partys eingeladen. ich werde einfach ignoriert. und das schlimmst für mich ist, ich habe keine ahnung wieso! ne “freundin” (ich nenne sie lieber bekannte) meinte einer der besagten kindergartenkinder meinte, dass ich komisch sei und nur für die schule lebe… dabei bin ich nicht mal die beste! ich habe so oft keine lust was für die schule zu machen, schreibe oft auch mal hausaufgaben ab, bin zwar schon ziemlich gut in der schule, aber wie gesagt nicht die beste! und selbst wenn ich es wäre: soll ich aufhören zu lernen, nur weil ein paar dumme bescheuerte meinen, ich lebe nur für die schule? was is das denn für eine begründung? vielleicht mögen sie mich nicht, weil ich ihren kindergarten-humor einfach nicht lustig finden kann, und das dann auch sage. aber da gibts doch auch andere mädchen! nur weil ich meine meinung sage… oder soll ich mich anpassen?
    Ich weiß dass sich das bescheuert anhört, auf der einen seite gehn mir die typen am arsch vorbei, und auf der anderen fühle ich mich angegriffen… aber jeder der schon mal als EINZIGE aus der gesamten klasse (und wir haben echt komische in der klasse) nicht eingeladen bzw. ausgeschlossen wurde, weiß wie ich mich fühle.
    ich habe keine lust mehr, keine lust mehr abends zu weinen wie ne feige sau, keine lust mehr die coole zu spielen und alles zu ignorieren. Ich will auch mal beliebt sein! mein “freundinnen” aus der klasse (bei den mädchen bin ich ganz beliebt) sagen zwar imma das sie das scheiße finden, aber man muss nicht glauben dass dann mal EINE (nicht mal meine angeblich beste freundin) so solidarisch ist und nicht zu einer dieser partys geht und mal sagt wie dumm sie das findet.
    Oh nein, damit könnte man ja gleich unbeliebt werden, sie wollen ja nicht ihren guten ruf verlieren. ich könnte so kotzen über diese pseudo-mitleidstour, dabei ist es ihnen scheiß egal, hauptsache sie stehn gut dar. um nichts anderes gehts. alle anderen sind egal. tolle gesellschaft heutzutage. jeder ist sich selbst der nächste.
    eignentlich will ich auch nicht jammern, wenn ich mir nur nicht immer so alleine vorkommen würde. es gibt niemanden der mal voll und ganz hinter mir steht. nur meine mutter, aber ich nehm sie ja wohl nicht mit zur schule. ich hasse meine klasse. ich hoffe dass das alles bald aufhört.

    danke fürs zuhören. les mir den text jetzt nicht noch mal durch. sry wenn er irgendwie durcheinander oder mit vielen rechtschreibfehlern ist.

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    14. Feb. 2007

    Teufelskreis
    mein Leben mit Mobbing und seinen Folgen

    Ich möchte hier, wie der Untertitel sagt, über mein Leben mit Mobbing und seinen
    Folgen berichten. Zum größten Teil auch einfach dazu alles zu verarbeiten, da
    ich dies nie richtig konnte – auch jetzt nach meinem Umzug, der ein halbes Jahr
    zurückliegt, noch nicht. Namen der Beteiligten habe ich bewusst geändert. Ich
    weiß nicht mehr alles genau, aber ich versuche es.

    Seit ein
    paar Monaten bin ich jetzt volljährig und konnte mir endlich den größten Wunsch
    seit Jahren erfüllen. Ein neues Leben weit weg von meiner Heimat und diesen
    Menschen, die mir das Leben zwölf Jahre zur Hölle gemacht haben, beginnen.
    Leider will das Ganze nicht so funktionieren wie ich es gerne hätte.

    Ich leide
    immer noch unter den Folgen: Angstzustände, Schweißausbrüche, Händezittern,
    Stottern, Augenzucken, Appetitlosigkeit und einiges mehr, was ich jetzt nicht
    aufführen möchte, da es den Rahmen sprengen würde.Es hat
    sich vieles verändert seit ich hier bin. Ich habe einen sehr lieben Partner
    gefunden, der jedoch nichts von meinen Problemen weiß und auch damit nicht viel
    anfangen könnte. Auch einen netten Zeitvertreib habe ich gefunden – ich mache
    ein freiwilliges soziales Jahr in einem Kindergarten.

    Solange
    ich beschäftigt bin ist eigentlich alles in Ordnung, aber sobald ich Pause habe
    oder zu Hause bin, fühle ich mich wieder wie der letzte Müll, der auf diesem
    Planeten herumläuft. Ich weine oft, habe Alpträume, habe Depressionen und
    schlafe selten mal eine ganze Nacht durch. Meine wenigen Sozialkontakte leiden
    auch, da ich selten das Haus verlasse – aus Angst.

    Nun möchte
    ich erzählen, wie es dazu kam:

    Mit der „Jugend“
    in dem kleinen Dorf hatte ich als kleines Kind nicht viel zu tun. Ich hatte
    zwei Freundinnen („Lisa und Sarah“) und einen guten Freund mit denen ich meine
    Kindheit vor der Schule verbrachte. Sarah zog mit ihrer Familie wieder nach
    Österreich und Lisa zog über die Woche zu ihrer Großmutter, da ihre Mutter
    wegen einer erneuten Schwangerschaft überfordert war. Dann kam aber die Wende
    meiner eigentlich schönen Kindheit: Das erste Schuljahr. Natürlich habe ich
    mich gefreut als ich zu meinem ersten Schultag mit einer selbst gebastelten Schultüte
    ging. Sie war zwar nicht so prall gefüllt wie die Anderen, aber dafür waren
    dort Sachen drin, die mir mehr Freude bereiteten als Süßigkeiten, teuere
    Spielzeuge und anderer unnötiger Kram. Auch war sie nicht so groß oder gar so
    teuer gewesen, aber dafür selbst gebastelt mit Hilfe meiner Mutter und es hat
    mir großen Spaß gemacht. Dort merkte ich aber schon, dass irgendwas falsch
    lief.

    Die ersten
    zwei Schuljahre brachte ich mit vielen Hänseleien hinter mich. In der dritten
    Klasse haben wir eine neue Mitschülerin („Katja“) bekommen, die zuvor auf einer
    Sonderschule war. Sie hatte eine Lese- und Rechtschreibschwäche und einen Sprachfehler.
    Ich kannte sie vom Kindergottesdienst her. Sie wurde, wie ich, am selben Tag
    noch zur Aussenseiterin erklärt und schlimmer behandelt wie ich. Ihre Eltern
    hatten einen Bauernhof, was zu ihrem Leidwesen, noch ein Grund für Sticheleien
    war. Da ich mich mit Katja angefreundet hatte wurden natürlich die Hänseleien
    gegen mich auch immer fieser, aber uns störten die Mobber nicht. Wir hielten
    zusammen. Auch wenn wir meist auf den Pausenhöfen unterwegs waren, fühlten wir
    uns, wenn wir zusammen waren stärker und wohl. Es prallte alles sozusagen an
    uns ab. Allein waren wir jedoch immer noch verletzlich und das wurde oft
    ausgenutzt, da wir im Klassenraum nicht zusammen an einem Tisch sitzen durften
    (Klassenlehrerin hielt dies nicht für sinnvoll und trennte Freundschaften
    bewusst – um Schwätzereien zu vermeiden). War einer von uns krank litt der
    Andere umso mehr unter unseren Mitschülern.

    Dann kam
    die Trennung nach der fünften Klasse und unser Umzug, somit sah ich Katja und
    Lisa nicht mehr oft. Katja ging auf eine Hauptschule und ich wurde auf eine
    Realschule in der Stadt geschickt – die Einzigste in erreichbarer Nähe. Erschreckt
    stellte ich nach den Sommerferien fest, dass ich wieder mit meinen alten
    Mitschülerin in die selbe Klasse kam. Natürlich waren auch ein paar Neue dabei,
    die ich nicht kannte, aber ich ahnte Ungutes. Kaum zwei Monate nach Schulbeginn
    ging es auch wieder los. Die Alten erzählten den Neuen, mit denen ich mich zum
    Teil gut verstanden hatte, schlechte und erlogene Dinge über mich. Natürlich
    glaubte es ihnen jeder. Das ganze wurde noch verschärft, weil ich keine
    Markenklamotten besaß und nicht mit jedem Trend lief, wenn er mir nicht gefiel.
    Ich hatte kein Interesse daran die „Bravo“ oder andere Jugendmagazine zu lesen,
    mich zu schminken, irgendwelchen Jungs hinterher zu laufen und ihnen
    bescheuerte Briefchen zu schreiben. Ich widmete mich lieber meinen Hobbys:
    Zeichnen und Reiten. Ich war in ihren Augen einfach nur „uncool“. Klar, es
    ritten mehrere Mädchen aus meiner Klasse, jedoch war das ja was ganz Anderes in
    ihren Augen.

    Papierkügelchen,
    meist angesabbert, aus meinen Haaren zu fischen war während meiner ganzen Schulzeit
    mehrmals am Tag an der Tagesordnung. Schimpfwörter, böse Briefchen, vor die
    Füße/auf die Schuhe gespuckt bekommen, Verarschungen, Gerüchte ebenso. Zuerst
    blieb es bei verbaler Gewalt, aber leider nur bis zur Klassenfahrt in der
    sechsten Klasse.

    Bei der
    Zimmervergabe fing es ja schon an. Es gab Vierbettzimmer. Jeder drückte sich,
    keiner wollte und jeder hoffte, dass ich nicht zu ihnen musste. Ich kam zu zwei
    Mädchen ins Zimmer, die eigentlich immer schon sehr beliebt gewesen sind und
    welche ein Großteil der Hänseleien von sich gaben. Außer bei den
    Gruppenaktivitäten und zur Bettruhe sah ich sie zum Glück selten. Ich ging
    Abends früh ins Bett, stellte mich oft nur schlafend und behielt meine Tasche,
    sowie meine persönlichen Sachen, immer im Augenwinkel. Das Zimmer mit diesen
    beiden Gören zu teilen war nicht gerade das, was ich mir gewünscht hatte. Ich
    wurde terrorisiert, meine Zeichnungen wurden zerrissen, mir wurden Haare
    ausgerissen und ich durfte am fünften Tag vor der Abreise das ganze Zimmer
    allein putzen, weil die Beiden gesagt haben, ich wäre für die Unordnung und
    Dreckigkeit des Zimmers verantwortlich.

    Ich
    beschwerte mich darüber bei meinem Klassenlehrer, was mir leider auch zum
    Verhängnis wurde. Die beiden Gören lauerten mir mit zwei Jungs auf dem Rückweg
    der letzten Aktivität dieses Tages auf. Sie nahmen mich in ihre Mitte,
    bespuckten mich, schubsten mich herum, traten mich, rissen mir an den Haaren und
    drohten mir, dass sie meiner Katze, die ich über alles liebte, da sie zu dieser
    Zeit meine einzigste Freundin war, etwas antun würden. Ich war so naiv/dumm und
    habe es geglaubt.

    Im
    siebten Schuljahr ging es weiter mit dem ganzen Kram. Ich wurde immer
    verschlossener, ruhiger und ängstlicher. Die Hänseleien wurden immer fieser und
    gingen nun nicht mehr nur gegen meine Kleidung, meinen Musikgeschmack, meine
    Hobbys, sondern auch unter die Gürtellinie und über mein Aussehen. Oft saß ich
    alleine zu Hause, weinte, ritze, zerstörte Dinge und dachte über mein Leben
    nach. Meine Noten wurden immer schlechter, ich war sehr oft geistig abwesend in
    der Schule und versuchte nur zu entkommen. Ließ mich oft wegen angeblicher
    Übelkeit von meiner Großmutter abholen oder ins Krankenzimmer schicken, nur
    damit ich fliehen konnte.

    In der
    Mitte des Jahres machte mein Herz jedoch wieder einen kleinen Freudensprung,
    leider der letzte in meiner Schulzeit. Meine damalige Freundin Lisa kam zu uns
    in die Klasse. Erst freute ich mich, aber dann merkte ich, dass auch sie sich
    verändert hatte. Sie wirkte auf mich nicht mehr wie die Lisa, die ich kannte,
    sie schien sich auch mehr zu einem dieser – in meinen Augen – Püppchen entwickelt
    zu haben. Die ersten beiden Tage unterhielten wir uns fast normal, aber dann
    kam sie wie verwandelt Montags wieder in die Schule. Eine der Mädchen, die mich
    hänselten, hat übers Wochenende bei ihr geschlafen und anscheinend wieder über
    mich hergezogen. Sofort hing auch hier der Segen schief. Da Lisa mehr über mich
    wusste als der Rest wurde sie zur neuen Anführerin, aber dicht gefolgt von
    Andreas, einem Jungen, den ich auch seit meiner frühen Kindheit kenne und wir
    uns noch nie verstanden haben.

    Nach
    kurzer Zeit bekam ich Angst zur Schule zu gehen. Meine Mutter trieb mich an.
    Schrie oft. Fragte nie nach, was mit mir los sei und blockte jedes Gespräch.
    Oft hatte ich Panikattacken im Bus, im Klassensaal oder in der Pause. Ich
    zitterte eigentlich die ganze Zeit wie Espenlaub, hatte oft kalte
    Schweißausbrüche und Kopfschmerzen. Mein Klassenlehrer war eigentlich immer in
    Ordnung. Er fragte oft nach, aber ich sagte, dass nichts sei. Ich hatte Angst
    vor den Anderen. Das siebte Schuljahr brachte ich mit einem sehr miesen Zeugnis
    hinter mich und hoffte, dass nächste Jahr würde besser werden, aber das wurde
    es nicht.

    Die achte
    Klasse wurde zum Horror meiner ganzen Schullaufbahn. Ich wurde seelisch immer
    mehr misshandelt, zog mich immer mehr zurück, weinte stumm auf der Schultoilette,
    ging jedem aus dem Weg, machte keinen Sportunterricht mehr mit, rannte
    nachmittags wie eine Bescheuerte zum ersten Bus, den man sonst immer verpasste,
    sperrte mich ein. Nun wetterten sie auch gegen meine Figur – ich wäre mit
    meinen 58kg zu fett. Erfanden immer mehr böse Spitznamen. Schubsten mich oft
    genug durch die Gegend und schlossen mich komplett aus. Ich wollte nicht mehr
    zur Schule gehen. Jeden Morgen weinte ich, wenn mein Wecker klingelte – genauso
    jeden Abend vor dem Schlafengehen. Schlafstörungen und Alpträume waren so gut
    wie immer da. Oft lag ich bis um drei Uhr nachts wach und fühlte mich morgens
    als wäre eine Dampfwalze über mich gefahren. Manchmal konnte ich nicht mal
    meinen Arm heben, da er einfach zu schwer war. Ich fühlte mich ausgelaugt,
    traurig und hasste mich. Das Ritzen hatte ich schon lange aufgegeben, jemand
    sah meine Wunden und es war wieder ein Punkt wie Furien verbal auf mich
    loszugehen, aber ich hatte mir unbewusst eine andere Art angeeignet mich selbst
    zu zerstören. Ich biss mir unbewusst die Fingernägel ab, teilweise bis es
    blutete, und wenn keine Fingernägel mehr zum abbeißen da waren, biss ich mir die
    Fingerkuppen/-gelenke blutig. Was ich teilweise bewusst tat war, dass ich mir
    Haare ausriss und mir selbst gegen den Kopf schlug oder mit Absicht gegen harte
    Gegenstände gelaufen bin (Tische, Couchtische, Stühle) und somit meine Beine
    oft viele blaue Flecken hatten. Ich wollte einfach nur tot sein.

    Freunde
    hatte ich keine. Meine Mutter wusste von nichts. Der Rest der Familie machte
    mir Vorwürfe, wenn ich meine Probleme ansprach. Mein Klassenlehrer war zu
    beschäftigt. Niemand hörte mir zu und versuchte mir zu helfen.

    Kurz vorm
    Ende des Jahres bekam ich eine Blinddarmentzündung und musste etwas länger im
    Krankenhaus bleiben, da festgestellt wurde, dass ich etwas Untergewicht hatte.
    Ich trug normalerweise eher weite Sachen, da fiel es nicht auf, dass ich nur
    noch 48kg wog. Mein Klassenlehrer war der Einzigste neben meiner Familie der
    mich besuchen kam, aber auch nicht ohne einen Grund: Er hatte meine Rückstufung
    in die siebte Klasse beantragt – meine Mutter musste nur noch unterschreiben.
    Der Grund war meiner Meinung nach zum Teil aus den Fingern gesaugt. Angeblich
    wegen meiner schlechten Leistungen in den Nebenfächern und in Mathematik und
    weil ich durch meinen Krankenhausaufenthalt zu viel verpassen würde. Meine
    Leistungen waren zu dieser Zeit alle im dreierbereich, nur Mathematik war mein
    Hassfach. Es lag an meinem Mathelehrer, der fröhlich mitmobbte.

    Nach der
    Rückstufung ging ich in meine neue Klasse. Ich kannte niemanden, aber sie alle
    kannten meine alte Klasse. Ich glaube ich brauche nicht zu erwähnen, dass sich
    alles fortsetzte und nur noch schlimmer wurde, als ich feststellte wer mein
    neuer Klassenlehrer war: Mein Mathematiklehrer. Er mobbte mich immer mehr und
    hetzte die ganze Klasse noch weiter gegen mich auf als meine alte Klasse. Er
    kam auch auf die Idee, der Klasse zu erzählen, dass ich stinken würde und
    fettige Haare hätte. Dabei gehe ich jeden Tag duschen und meine Haare pflege
    ich besonders. Für die Schüler war es natürlich gefundenes Fressen, als ich zum
    ersten Mal wegen der Mobberei krank wurde. Ich konnte zwei Wochen nicht zur
    Schule, da ich bei dem Gedanken daran schon erbrechen musste. Als ich wieder
    kam, wurde mir die Schwänzerei unterstellt – auch vom Klassenlehrer. Angeblich
    wäre kein ärztliches Attest vorhanden, obwohl meine Mutter es persönlich vorbei
    gebracht hatte. Selbst als ich eine Kopie brachte, behielt er seine Meinung.

    Das
    zweite siebte Schuljahr ging auch endlich zu Ende und ich konnte erstmal sechs
    Wochen vor der neuen Achten entspannen. Ich war viel bei meinem Pflegepferd,
    heulte mich dort aus, genoss es, gemocht zu werden wie ich aussehe, wie ich
    bin, was auch immer ich sage.

    Die neue
    Achte war jedoch ein Alptraum. Alle waren noch mehr gegen mich und mir wurden
    immer mehr Dinge unterstellt: Diebstähle, fehlende Entschuldigungen,
    angebliches Mobbing einer Schülerin, Schwänzereien, Spickereien, Lügen. Ich
    musste dauernd zu Gesprächen mit der stellvertretenden Rektorin. Eigentlich
    eine nette Frau, nur auch sie glaubte mir nicht. Sie glaubte nur dem
    Klassenlehrer, der Klasse, meiner Ex-Klasse und natürlich der armen Schülerin,
    die ich mobben würde. Dabei mobbte ich dieses Mädchen bestimmt nicht. Ich war
    ihr Opfer. Sie schlug mich, hinderte mich im Unterricht bei der Mitarbeit,
    lachte mich immer aus und war genauso fies wie der Rest der Klasse. Es ging
    immer mehr bergab mit mir.

    Im
    Februar musste ich die Schule verlassen und ging auf eine Hauptschule. Anfangs
    hatte ich in der Klasse sogar einen guten Start, da ich in der ersten
    Deutscharbeit gleich eine Eins schrieb, jedoch hatten ein paar aus dieser
    Klasse Kontakt zu meinen Peinigern und es ging wieder los. Genauso wie vorher.

    Ich
    schaffte meinen Abschluss durch den Druck und immer mehr werdenden
    Leistungsabfall nicht und musste ihn in einer Maßnahme nachholen. Diese Klasse
    war eigentlich in Ordnung, nur außerhalb – während der Pausen (die Realschule
    und meine neue Schule mussten sich einen Schulhof teilen) – ging es weiter wie
    gehabt. Meinen Abschluss schaffte ich knapp, aber ich war durch einen
    glücklichen Zufall wieder motiviert, also meldete ich mich auf der selben
    Schule für meine mittlere Reife an. Leider hielt ich noch keine zwei Monate
    durch, da ich nur auf bekannte Gesichter traf und mir das Leben weiterhin zur
    Hölle gemacht wurde. In dieser Zeit wollte ich mich oft umbringen, dachte aber
    dann immer wenn ich diese Gedanken hatte, an Leute, die mich vermissen würden,
    an meine Pflegepferde, an meinen Kater und andere Dinge die mich aufheiterten.

    Kurz vor meinem 18ten Geburtstag zog ich dann 300km fort.
    Lernte meinen jetzigen Partner kennen.
    Aber irgendwie hängt mir die Vergangenheit immer noch nach.
    Ich habe Angst unter Leute zu gehen. Angst arbeiten zu gehen. Angst es könnte wieder
    passieren. Nachts quälen mich meine Alpträume.

    Warum haben diese Menschen mir das alles angetan?
    Neid? Ich weiß es nicht.

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    14. Feb. 2007

    also seit ich die schule gewechselt habe werde ich nur noch von der klassenlehrerin gemobbt

    wenn ich fehler mache mekkert sie mich immer an oder z.B. wegen praktikum wenn ich mal krank war und den nächsten tag wieder in der schule bin und ich sage das ich nich da war dann blamiert sie mich vor der ganzen klasse anstatt sie mich vor die klasse ruft und wir da reden! ich fühl mich in dieser klasse unwohl nich wilkommen ich bin nur der ausenseiter wenn einer etwas getan hat wird es dann auf mich geschoben und das ist richtig fies!"

    ich fühle mich nur noch mies in der klasse nich gewollt zu sein

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    14. Feb. 2007

    Hallo

    ich werde seit der fünfte Klasse gemobbt. Damals ( das ist 10 Jahre her) wurde ich wegen meiner Figur gemobbt, komischerweise überwiegend von Jungs, als von Mädchen, es escalierte teilweise dermassen, dass ich sogar verprügelt würde. Das war auf der Hauptschule…Lehrer waren dort auch nicht besser, sie waren parteiisch und voreingenommen. Helfen konnte bzw. wollte mir niemand. Ich kam oft heulend und blutend nach Hause dies war für meine Eltern nicht leicht, machten sich sorgen, fühlten sich hilflos. Das Mobben seitens der gesamte Klasse kam kurz darauf. Tagtäglich. Wollte Klasse wechseln…dies woltten die Lehrer nicht. Ich wollte Schule wechseln…dies traute ich mich nicht. Ich war vom fünften Schuljahr an eine Einzelgängerin hatte keine Freunden. Zwischendurch meiner Schullaufbahn hatte ich das Gefühl gute Freunde gefunden zu haben, doch dies war fatal, denn nach einiger Zeit zeigten sich diese von der "bösen" Seite…lästerten und den sozialen Stand den ich mir in der Klasse "erkämpft" habe wurde binnen weniger Tage wieder zerstört. Ich wurde jedesmal wieder zu Außenseiterin. Doch ich habe gekämpft habe bis heute noch Narben von der Zeit und ich bin davon überzeugt das einiges damit zusammen hängt. Mitte des 10ten Schuljahr kannte ich mein Freund kennen, es war mehr oder weniger ein Zufall 2 Einzelgänger haben sich gefunden. Trotzdem hatte ich keine Freunde bis heute nicht.

    Mittlerweile habe ich mein Fachabi in der Tasche durch das Mobben habe ich mir selber hohe Ziele gesetzt und versuche diese auch zu erreichen..mein persönliches Erfolg, dass ich von damals mitnehme.

    Doch es wurd nicht besser auch wo ich von der Hauptschule zum Berufskolleg wechselte. Ich merkte wie die Leute hinter mein Rücken lästerte diesmal waren es auch Mädels (naja bei einer Schülerzahl von 21 Schüler davon nur einer männlich- kein Wunder). Ich bekam eine Schulphobie, ging einfach nicht mehr zur Schule. Jedoch riss ich mich zusammen und wiederholte das Jahr. Ich fühlte mich anfänglich beliebt, jedoch schwand das mit der Zeit, denn ich erfuhr das meine Klasse mich und mein Freund auseinander bringen wollten ( mein Freund und ich besuchten dieselbe Klasse). Naja in der 12te Klasse ging es weiter, es kamen weitere Schüler hinzu, andere gingen fort. Dort fing das an womit ich bis heute ein Problem habe. Mit der Glaubwürdigkeit. Dazu komme ich aber später nochmal. Auch in dieser Klasse war ich eine Außenseiterin. Freunden hatte ich immer noch nicht, aber ich hatte/habe meinen Freund. Ich weiß nicht ob das gut für die Beziehung ist, jedoch ist er mein ein und alles, da ich keine Freunde habe, jedoch habe ich Ihn.

    In meiner Freizeit habe ich sehr viele Leute/Menschen/Clique getroffen und kennen gelernt, ich wurde auch meistens aufgenommen, in der Clique…es war nicht so das ich von vorne herein abgelehnt wurde. Ich ging mit denen aus, darunter waren einige sehr interessante Menschen. Menschen die ich bewundert habe, aber auch Menschen die ich verachtet habe, jedoch aus Einsamkeit nichts gesagt/getan habe. Doch nach einiger Zeit meldeten sich diese Personen/ Clique nicht mehr, ich weiß bis heute nicht warum, ich spekuliere und diskutiere mit meinen Freund und mit meinen Eltern, jedoch weiß ich es nicht.

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